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Austria

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Austria is a federal republic and a country of roughly 8.5 million people [2013; reference Statistics Austria]. Austria is moving towards an approach to sustainable mobility planning. Cities like Vienna but also smaller ones take part in SUMP projects (e.g. PUMAS, ADVANCE) and are aware of the SUMP concept. However, although these cities follow the SUMP guidelines in some fields, it is difficult to adapt all the existing sustainable transport planning (e.g. “Masterplan Traffic” in Vienna) to SUMP standards. Yet there is still no consistent approach.

Current situation

Transport  competencies  are  split  in  a  great  variety  of  ways,  making  the  implementation  of  a  consistent transport  policy  rather  difficult.  There  are  the  three  levels  –  federal government, federal states and  municipal  or  community. Moreover,  the  transport  competencies  are  divided  between  ministries  –  Ministry  of  transport,  Ministry  of finance,  Ministry  of  economics  and  the  Ministry  of  environment.  These ministries are mirrored by similar competences on the lower level. A further complication is the chambers of commerce and of labour, that also assume certain powers as these institutions are traditionally narrowly interwoven with political parties.

Nevertheless Austria is quite advanced fostering the implementation of mobility management measures. Since 2004, when the Environmental ministry set up a nation-wide programme bundling all so called “soft measures” in the field of energy efficiency and combating climate change with the aim of a market transformation towards more sustainability, quite a momentum has been achieved. The programme has gathered all voluntary and supportive measures under one umbrella. In the four thematic clusters Construction, Energy Efficiency, Mobility and Renewable Energy, specific programmes are carried out by various programme managers of different institutions. The programme was (and is) entirely financed from climate protection funds and has been given the name/brand “klimaaktiv”. The transport part then was consequently called klimaaktiv mobil offering cities and municipalities consultation and financial support for the implementation of mobility management measures. The lifetime of the whole programme has recently been prolonged to 2020.

Weblinks www.klimaaktivmobil.at

Motorisation: (cars/1 000 inhabitants, bikes/1 000 inhabitants, 2010 data):  530 cars (compared to 521 as of 2009; reference Statistik Austria) and 715 bikes (reference VCÖ)

Road fatalities: 455 (2013) and 633 (2009); for 2010 that means 54 fatalities per million inhabitants, Austria experienced  a  “all  time  low”  in  road  fatalities  in  2010  (again  a  minus  of  14.3%  from  2012  to  2013). (Reference: Statistik Austria)

Modal split: Unfortunately the latest official modal split data for Austria as a whole date from 1995. For 1995 the numbers for Austria (share of trips)  were  27%  on  foot,  5%  per  bicycle,  51%  per  car  (40%  as  driver,  11%  as  passenger),  17%  public transport. In 2014 a new study has been conducted. As soon as the numbers are available, the website will be updated.

National Guidance: Transport Plan Austria (Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, strong focus on transport carriers containing SUMP elements, THE STATE-OF-THE-ART OF SUSTAINABLE URBAN MOBILITY PLANS IN EUROPE 22 July 2009)

Plans in place: Not compulsory for cities to have SUMP plans in place. It is voluntarily. Voluntary. Some cities like Vienna have been actively engaged in SUMP-like processes (not all following the SUMP guidelines to the letter). Other cities are using variations of the SUMP approach.

Public involvement: When developing a Local Transport Plan (LTP) cities and municipalities are required to collaborate with a range of stakeholders and to engage citizens in all kind of planning activities.

Linked with finance: The national klimaaktiv mobil funding programme explicitly mentions to align mobility management measures with the European SUMP guidelines. Extra bonus granted for the combination of several mobility measures, fostering a more holistic approach.

Links to National Networks

www.klimaaktiv.at/mobilitaet/mobilitaetsmanagem/europ_initiativen/endurance.html

www.energyagency.at/projekte-forschung/mobilitaet-verkehr.html

National Contact for Austria

Austrian Energy Agency
Nina Pickl
T. +43-1-586 15 24-103
atenduranceenergyagency
www.energyagency.at

Österreich setzt sich aus neun Bundesländern zusammen, und zählt etwa 8,5 Millionen Einwohner [2013; Quelle: Statistik Österreich]. Das Bewusstsein für eine nachhaltige Verkehrsplanung hat sich in Österreich in den letzten Jahren stetig erweitert. Städte wie Wien, aber auch kleinere Städte und Gemeinden nehmen an SUMP Projekten (z.B. PUMAS oder ADVANCE) teil bzw. berücksichtigen das SUMP Konzept bei der Entwicklung von Verkehrskonzepten. Wiewohl die SUMP Leitlinien in etlichen Städten bereits zumindest zum Teil berücksichtigt werden, stellt es dennoch eine Herausforderung dar, die vorhandenen Verkehrskonzepte (z.B. der "Masterplan Verkehr" in Wien), dem SUMP-Standard anzupassen. Dafür gibt es noch keinen einheitlichen Ansatz.

Aktuelle Situation
Die Verkehrskompetenzen sind in Österreich auf verschiedene Ebenen aufgeteilt, wodurch die Umsetzung einer kohärenten Verkehrsplanung erschwert wird. Es gibt drei Ebenen – Bund, Bundesländer sowie Städte bzw. Gemeinden. Darüber hinaus ist die Verantwortung für Verkehrspolitik auf mehrere Ministerien aufgeteilt (Verkehrsministerium, Finanzministerium, Wirtschaftsministerium und Umweltministerium). Auch in den Ländern und Städten und Gemeinden gibt es unterschiedliche Verantwortlichkeiten. Zusätzlichen Einfluss üben die Wirtschaftskammern und die Arbeiterkammer aus, die ebenfalls gewisse Befugnisse besitzen und traditionell eng mit politischen Parteien verflochten sind.

Dennoch ist Österreich hinsichtlich der Verankerung von Mobilitätsmanagement-Maßnahmen relativ weit fortgeschritten. Seit dem Jahr 2004 läuft mit der Klimaschutzinitiative klimaaktiv des Umweltministeriums ein österreichweites Programm, durch das sämtliche sog. weichen Maßnahmen auf dem Gebiet der Energieeffizienz gebündelt werden. Unter der Dachmarke klimaaktiv werden die freiwilligen Maßnahmen der österreichischen Klimastrategie gebündelt. klimaaktiv unterstützt mit seinen vielfältigen Aktivitäten Energiesparen, klimafreundliches Bauen und Sanieren,
die Nutzung erneuerbarer Energieträger und umweltschonende Mobilität. Der verkehrsrelevante Teil fungiert unter dem Namen klimaaktiv mobil und bietet u.a. Beratungen und Förderungen für Städte und Gemeinden. Die Laufzeit des Programms wurde vor kurzem bis in das Jahr 2020 verlängert.
Links: www.klimaaktivmobil.at

Motorisierungsgrad: (Pkw/1.000 Einwohner, Fahrräder/1.000 Einwohner, Daten aus 2013): 546 Pkw (im Vergleich zu 521 im Jahr 2009; Quelle: Statistik Austria) und 725 Fahrräder (Quelle: VCÖ)
Verkehrstote: 455 (2013) und 633 (2009). Mit 455 Todesopfern gab es im Jahr 2013 das niedrigste Ergebnis seit Beginn der Unfallstatistik im Jahr 1961. Diese Zahl entspricht 54 Verkehrstoten pro Million Einwohner, das waren 14,3% weniger als im Jahr 2012 und der höchste prozentuelle Rückgang seit 17 Jahren. (Quelle: Statistik Österreich)
Modal Split: Leider stammen die aktuellsten offiziellen Modal-Split-Daten für Österreich aus dem Jahr 1995. Für das Jahr 1995 lauten die Zahlen für Österreich (Anteil der Wege): 27% zu Fuß, 5% Fahrrad, 51% Auto (40% als Fahrer, 11% als Beifahrer), 17% Öffentliche Verkehrsmittel. 2014 wurde eine neue österreichweite Erhebung durchgeführt. Sobald die Zahlen verfügbar sind, erfolgt ein Update der Website.

Nationale Leitlinien: Der Gesamtverkehrsplan für Österreich des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie aus dem Jahr 2012 beinhaltet u.a. die SUMP-Richtlinien.
Umsetzung des SUMP-Konzepts: Nicht vorgeschrieben für Städte und Gemeinden.
Einbindung der Öffentlichkeit: Die Entwicklung lokaler Verkehrs- bzw. Mobilitätspläne sieht die Einbindung einer Reihe von Akteuren und der Öffentlichkeit vor.
SUMPs als Gegenstand von Förderungen: Das nationale klimaaktiv mobil Förderprogramm sieht ausdrücklich vor, Mobilitätsmanagement nach den europäischen SUMP-Leitlinien auszurichten. Eine Extra-Förderung wird für die Kombination mehrerer unterschiedlicher Mobilitätsmaßnahmen gewährt, wodurch ein ganzheitlicher Ansatz gefördert wird.

Nationale Kontaktstelle für Österreich
Österreichische Energieagentur – Austrian Energy Agency
Nina Pickl
T. +43-1-586 15 24-103
endurance@energyagency.at
www.energyagency.at

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