14th ECOMM, 5-7 May 2010 |

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ATTENTION: “EARLY BIRD fee” available until Sunday 18th April only!!!
This year the ECOMM will be hosted by the City of Graz, Austria, from 5 to 7 May 2010. Registration is open, but the reduced
fee for early registration is only available until Sunday 18th April! All details on programme and organisation is online at the ECOMM website.
“moving people – bridging spaces”
Subtopics are:
- MM in historical city centres
- MM for new districts
- Local, regional and supra-regional Networking
- MM for all generations
- New forms of mobility
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Liebe Leserinnen,
EPOMM hat auf seiner Website einen “Staaten/Länder”-Bereich eingeführt, der Information zu Mobilitätsmanagement in den EPOMM Mitgliedsstaaten ebenso
enthält wie zu den meisten anderen europäischen Ländern. Diese Seiten werden laufend weiterentwickelt, da im Rahmen des
EPOMM-PLUS Projektes viele Staaten
ihre nationalen Netzwerke zum Thema Mobilitätsmanagement aufzu bauen beginnen oder verbessern.
Zu finden ist dort auch ein sogenannter Mobilitätsmanagement-Monitor (MMM), der den aktuellen Stand zu Fragen des MM im betreffenden Land aufzeigt
und Links enthält zu inspirierenden Fallstudien und Best Practices.
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Steuerung von Mobilitätsmanagement |
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Die MMM fokussieren auf strukturelle, politische, gesetzgeberische und finanzielle Aspekte im Bereich Verkehr und Mobilität.
In den meisten europäischen Länder sind die Kompetenzen für Mobilitätsmanagement auf mehrere Gebietskörperschaften oder auch Ministerien
(z. B. Verkehr, Umwelt, Wirtschaft, Entwicklung, Industrie etc) verteilt bzw. zum Teil auch gänzlich ungeklärt.
Ein Ausnahme stellt hier z. B. das Vereinigte Königreich (UK) dar, wo die “Sustainable Travel Unit” (“Abteilung Nachhaltiger Verkehr”)
des Verkehrsministeriums exklusiv Themen des MM behandelt. Letzthin hat auch Bulgarien eine Person im Ministerium für Verkehr und
Gemeinden zur alleinig Hauptverantwortlichen für Fragen des MM gemacht.
Kompetenzen für MM sind aber nicht nur in „horizontaler” Richtung zwischen Ministerien verteilt bzw. zersplittet, sondern auch
“vertikal”, also zwischen Gebietskörperschaften bzw. Verwaltungseinheiten auf unterschiedlichen Ebenen wie Staat/förderal,
Bundesländer/regional und Städte bzw. Gemeinden/lokal. Die lokale Ebene wird oft als jene eingeschätzt, die am zielgerichtetsten
auf Herausforderungen im Bereich MM eingehen kann. In Frankreich etwa profitieren Gemeinden von einer speziellen Förderung, um
den öffentlichen Verkehr (Infrastruktur, Betrieb und Wartung) finanzieren zu können. Diese Förderung wird gespeist aus einer
Steuer, die Unternehmen zu bezahlen haben, welche in Ballungsräumen liegen und mehr als neun Angestellte aufweisen. Das Angebot
einer „zentralen Steuerung“ von MM, wie etwa in Österreich (klima:aktiv mobil Programm des Umweltministeriums), das Initiativen
auf Länder- und Gemeindeebene aufgreift, bündelt und unterstützt, zeigt hingegen, wie hoch auch und besonders die Rolle der
staatlichen Ebene in Fragen des MM einzuschätzen ist.
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Einführung und Umsetzung von Mobilitätsmanagement |
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Die MMM beschreiben, wie weit fortgeschritten jeder Staat in unterschiedlichen Handlungsfeldern von MM bereits ist. Beispiele
werden aufgezeigt, in denen nicht zuletzt die öffentliche Verwaltung eine besondere Rolle spielt. Einführungs- und
Umsetzungsbeispiele umfassen eine Reihe von Schlüsselaspekten nachhaltiger Mobilität: Mobilitätspläne, Mobilitätszentralen,
MM für (Groß)Veranstaltungen, Schulen, Freizeitverkehr oder Gemeinden, Bewusstseinsbildungskampagnen Car-Sharing und -Pooling, …
Bei Mobilitätsplänen scheinen besonders Frankreich
und das Vereinigte Königreich die Nase vorn zu haben. Als Beispiel möge
die Wirtschaftskammer in Grenoble (Frankreich) dienen, die mit Partnern Beratungen für Betriebe zur MitarbeiterInnenmobilität
(Arbeitswege, Dienstwege) anbietet. Nach vier Jahren haben sich die stetigen Bemühungen in z.B. 4000 weniger benutzten PKW für
Arbeitswege niedergeschlagen. Dafür hat Grenoble den “Pan-European Workplace Travel Plan Award (PEWTA) 2008”
erhalten. Für mehr Informationen: hier (nur auf Französisch).
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 Source: http://www.highways.gov.uk |
Car-Sharing hat in Österreich, Belgien, der Schweiz und den Niederlanden einen hohen Stellenwert: diese Länder weisen eine hohe Zahl an “Car-Sharern”
auf, die auch noch stetig wachsen. Belgien z.B. konnte seit Einführung des Car-Sharing
Systems “Cambio” 18 Städte zum Mitmachen
gewinnen und mehr als 10.00 Nutzerinnen! Überdies integrieren mehr und mehr Betriebe europaweit Car Pooling in ihre Mobilitätspläne,
um die Zahl der Firmenwagen zu senken und damit Kosten zu sparen.
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Wissensmanagement-Strukturen von Mobilitätsmanagement |
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Wissensmanagement-Strukturen bezieht sich auf bestehende Netzwerke, Organisationen und Verbände, die in MM aktiv sind,
sowie MM Experten, Entscheidungsträger, relevanten Websites und Dokumente.
Ein Schlüsselfaktor zur Implementierung vom MM in allen Ländern ist das Bilden von Netzwerken. Durch einen Step-by-step Plan und
durch den Austausch von Erfahrungen unterstützt EPOMM-Plus die Länder bei ihren Bemühungen ein eigenes nationales Netzwerk aufzubauen.
SWEPOMM ist eines der Netzwerke, die im Rahmen von EPOMM-Plus bereits entstanden sind. Durch den eine Vielzahl von Angeboten und
Hilfestellungen wie z.B. die SWEPOMM-Website, Workshops und eine jährlich stattfindende nationale Konferenz, entwickelt sich SWEPOMM
zum wichtigsten Forum für Wissensaustausch und damit zum bedeutendsten Netzwerk für MM in Schweden.
Die SWEPOMM Konferenz, die
im März 2010 gemeinsam mit dem EU-Projekt FLEAT organisiert wurde, ist ein Beispiel für das erfolgreiche Nutzen von Synergien
zwischen Netzwerken und Projekten.
Ein erster Schritt zur Bildung eines nationalen Netzwerks, ist die Organisation von nationalen Workshops. In Finnland wurde
im März 2010 der erste Workshop mit viel versprechenden Resultaten abgehalten. Von Seiten der Behörden besteht hohes Interesse
mehr BürgerInnen für nachhaltige Mobilität zu begeistern. Mehr Informationen dazu und zu anderen nationalen Workshops auf Allinx.
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Mobilitätsmanagement-Monitor hilft MM in Europa zu entwickeln |
 Source: http://www.modalshift.be
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Das MMM wird jedes Jahr aktualisiert, so dass die Europäischen Länder, EPOMM oder andere Interessierte Entwicklungen verfolgen können. Wir hoffen, dass alle
Länder von der Möglichkeit die Entwicklungen im eigenen Land beobachten zu können, profitieren. Das MMM ist außerdem eine Möglichkeit über die eigenen
Grenzen hinweg zu blicken und von den Erfolgen und Fehlern in anderen Ländern zu lernen. Die vergleichende Analyse von verschieden Ländern über einen
längeren Zeitraum hinweg, kann als Basis für Verbesserungen und für den direkten Transfer von erfolgreichen legistischen Maßnahmen, politischen
Entscheidungen und Vorzeigebeispielen genutzt werden. Ein erfolgreicher Wissenstransfer erfolgte bereits bei der Implementierung des deutschen
„effizient mobil“ Programms, dem das österreichische „klima:aktiv“ Programm als Vorbild diente.
Wir hoffen, dass Sie diese Informationen zum MMM in Ihren Ländern verteilen. Feedback dazu ist natürlich sehr willkommen,
da wir um eine ständige Verbesserung bemüht sind.
Das MMM und eine fundierte Analyse wird im Rahmen der ECOMM am 6. Mai im Workshop 12 präsentiert.
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Weitere EU-Projekte zu Mobilitätsmanagement: |
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Es gibt nun ganz neu MM für Babies, Krabbelkindern und ganz junge Kinder. Informieren Sie sich im Rahmen des Bambini Projekts über
Sozialisierung des Mobilitätsverhaltens von Klein auf – dazu gibt es eine sehr nette Website.
Das BICY Projekt verbindet Städte und Regionen in Zentraleuropa und versucht Strategien zur Steigerung des Radverkehrs für Städte mit niedrigem
Radanteil zu entwickeln. Hier der Link zur Website.
Außerdem möchten wir Sie zum BYPAD-Starter`s-Training 2010, vom 3. bis 5. Mai 2010, in Graz (Austria) einladen –
es gibt noch einige frei Plätze.
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